Die Historie der Abteilung

1905 - 2009

Wer die Geschichte des Ringkampfsportes in Württemberg kennt, weiß um die bedeutende Rolle, die unsere Abteilung seit den Gründungsjahren im Schwerathletiksport gespielt hat. Man denkt dabei sofort an die Weltmeister Wilhelm Wied und Fritz Stange und an die vielen Sportler der eigenen Generation.

DIE GEBURT UND DIE TAUFE

Im Jahr 1905 wurde der Kraftsport in Stuttgart-Münster geboren und die Verantwortlichen gaben ihrem Verein den Namen ,,Olympia". Der Sportverein "Olympia Münster a.N." bot als Sportprogramm seinen Mitgliedern folgende Sportarten an: Ringen, Gewichtheben, Leichtathletik, Tauziehen und Jonglieren mit Rundgewichten.
Gründungsmitglieder: Wilhelm Wied, Paul Wied. Jakob Kaufmann, Anton Weber, Rudolf Lauster I, Eugen Klotzbücher, Adolf Steichele, Friedrich Daiss, Friedrich Schlenk, Rudolf Lauster II, Christian Staib, Julius Mönch, Karl Benkiser, Julius Kaufmann, Eugen Maier und Otto Klotzbücher.
Nach dem 1. Weltkrieg fusionierte Olympia Münster mit dem TV Münster a.N. zum Turn- und Sportverein 1875 e.V.. Innerhalb dieses Vereins wurde unsere Athletikabteilung zu einer der Abteilungen, die wohl mit Stolz von sich behaupten kann, sportlich die größten Erfolge erzielt und so damit beigetragen zu haben, daß der Name des Vereins weit über Deutschlands Grenzen hinaus bekannt wurde.

DIE SPORTLICHE CHRONOLOGIE
1906-1908
Wilhelm Wied und Julius Mönch errangen mehrere Meisterschaften und erste Preise
1911 Wilhelm Wied wurde Weltmeister im Ringen im Mittelgewicht. Julius Mönch wurde 4. Weltmeister
1912 Julius Mönch wurde Vizeuropameister im Mittelgewicht.
1928 Nur Erfolge zu haben ist leider nicht möglich. Abstieg der 1. Mannschaft. Die erfolgsgewohnten Ringer aus Münster wurden zweitklassig.
1930 Der Wiederaufstieg leitete eine Zeit ein, in der Münsters Ringerstaffel zur absoluten Spitzenklasse gehörte. Nie zuvor war eine württembergische Mannschaftsmeisterschaft errungen worden. Im Jahr 1933 holten sich die Ringer erstmals eine ,,Württembergische" nach Münster. 1934 folgte gleich darauf die 2 Württ. Mannschaftsmeisterschaft. Bis 1939 errangen die Ringer sage und schreibe insgesamt 7 württembergische Meisterschaften.
Die Katastrophe des 2. Weltkriegs brachte dann den Sportbetrieb fast zum erliegen. Mit dem TB Cannstatt wurde zu jener Zeit eine Kampfgemeinschaft gebildet.
Nach Ende des Krieges fanden sich sofort Männer, die gewillt waren einen neuen Anfang zu machen und nach dem großen Chaos dafür zu sorgen, daß der Sport wieder einen vorderen Platz in der Freizeitbeschäftigung einnehmen konnte.
1946 Das Jahr 1946 brachte für Münster in einem in der Chronik als dramatisch beschriebenen Finalkampf gegen KV Untertürkheim die 8. Württ. Meisterschaft. 1400 Zuschauer konnten den Endkampf erleben.
1950 August Deuschle wurde 3. Deutscher Meister
Alex Kommerell erkämpfte sich einen 2. Platz bei den Deutschen Meisterschaften
1952 Fritz Haag wurde Deutscher Vizemeister und gehörte der Olympiakernmannschaft der Bundesrepublik Deutschland an
1954 Innerhalb des Vereins bestand eine gesunde Rivalität unter den Nachwuchsringern, denn jeder brannte darauf in die 1. Mannschaft berufen zu werden. Stellvertretend für die erfolgreichen damaligen Talente sei Walter Idler erwähnt. Walter wurde in ununterbrochener Reihenfolge 1952-1955 4 mal Deutscher Jugendmeister. Diese Meisterschaften bezogen sich auf Gesamtdeutschland. Walter öffnete sich damit die Tür zur Nationalmannschaft Horst Lauster wurde 1954 2. Deutscher Jugendmeister Dieter Kaufmann wurde unzählige Male württ. Schüler und Jugendmeister. Horst Lauster wurde 2. Deutscher Jugendmeister.
1956 August Deuschle wurde 2. Deutscher Meister
1957 Die 10.württembergische Meisterschaft wurde nach Münster geholt.
Horst Lauster erkämpfte sich den 3. Platz bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften.
1960-1963 Berthold Oswald war 1960-1963 Deutscher Meister der Jugend und Junioren, 1964 Deutscher Meister der Senioren.
1964 wurde vom Deutschen Ringerbund die Bundesliga gegründet und so war der TSV nach Jahren des Erfolgs erstmals wieder zweitklassig konnte jedoch nach erringen der 11. Württ. Mannschaftsmeisterschaft unbesiegt den Aufstieg in die Bundesliga erreichen.
Fritz Stange wurde für die Olympischen Spiele in Tokio nominiert und belegte den 5. Platz
1965 Nach den damaligen Statuten mußten 2 Mannschaften absteigen. Der SC Nürnberg überflügelte Münster und der Abstieg war besiegelt.
Fritz Stange wurde Vizeweltmeister in Tampere.
1966 Fritz Stange wurde Europameister und Weltmeister.
1967 Münster wurde zum zwölften mal Württ. Mannschaftsmeister.
1964-1975 Bundes- und Regionalligazeit. In diesen Jahren kämpften für den TSV folgende Ringer: Richard Herbrik, Walter Idler, Horst Sachs, Horst Mayer, Berthold Oswald, Fritz Stange, Klaus Mörgenthaler, Walter Hahn, Rolf Schneider, Dieter Kaufmann, Karlheinz Pudwill, Eugen Heeb, Wolfgang und Harald Ströhmfeld, Horst Brandt, Ibrahim Güngör, Ernst Ammon, Wolfgang und Fritz Schilling, Adolf Maier, August Deuschle und Günter Traber.
1975 Nach großen Erfolgen kommt zwangsläufig eine Zeit der Stagnation. Erfolgreich in der Regionalliga zu bestehen, wäre gleichbedeutend damit gewesen, Spitzenringer aus anderen Vereinen nach Münster ,,einzukaufen". Dies scheiterte daran, daß nicht genügend finanzielle Mittel vorhanden waren.
Robert Lorch fällte dann zusammen mit den Mitverantwortlichen Funktionären die Entscheidung die Mannschaft aus der Regionalliga zurückzuziehen und in der untersten Württ. Liga, der Bezirksklasse neu anzufangen.
1970-1980 Durch gezielte Förderung der Schüler- und Jugendarbeit gelang es eine neue Generation an Ringern hochzuziehen. Mehrmals ging der Pokal für die beste Schülerarbeit des Bezirks Stuttgart an den TSV. Als Jugendleiter standen in dieser Zeit Alfons Maier, Walter Mönch und Eugen Heeb zur Verfügung. Die Schülermannschaft wurde mehrmals Bezirks- und Pokalmannschaftsmeister.
1979 Die erste Mannschaft des TSV kämpft zu diesem Zeitpunkt in der Bezirksliga und belegt 1979 den zweiten Tabellenplatz.
1980 Die Abteilung feiert ihr 75-jähriges Jubiläum und krönt das Jahr mit dem Aufstieg in die Württ. Verbandsliga. Die A-Jugendmannschaft holte sich die nächste Bezirksmannschaftsmeisterschaft und wurde 4. Württ. Mannschaftsmeister.
1981 Ralf Sauter wurde Deutscher Schülermeister. Andreas Mönch erkämpfte sich einen 4. Platz bei den deutschen Juniorenmeisterschaften.
Württ. Verbandsliga 3.Platz
1982 Andreas Mönch wurde Deutscher Vizemeister der Junioren
Württ. Verbandsliga 2.Platz
1983 Stephan Kalmbach wurde Deutscher Vizemeister der A-Jugend und kam tragischerweise bei einem Autounfall zusammen mit Franz Buckmaier ums Leben. Württ. Verbandsliga 3.Platz
1984 Württ. Verbandsliga 5.Platz
1985 Württ. Verbandsliga 4.Platz
1986 Württ. Verbandsliga Platz 8 und damit Abstieg in die Landesliga.
1987 Württ. Landesliga 5. Platz
1988 Die erste Mannschaft erkämpft sich vor Weilimdorf und Friedrichshafen Platz 1 in der Landesliga und schafft damit den Wiederaufstieg in die Verbandsliga.
1989-1993 Wechselseitige Erfolge in der Verbandsliga. Der TSV findet sich aber regelmäßig im oberen Tabellendrittel wieder.
1993 stand am letzten Kampftag der Abstieg in die Landesliga fest.
1994 Platz 2 in der Landesliga.
1995 Der TB Cannstatt nimmt Kontakt mit dem TSV auf. Nach mehreren Gesprächen der Verantwortlichen beschließen die beiden Abteilungsausschüsse die Gründung der Kampfgemeinschaft Münster/Cannstatt. Sofort gelingt der Wiederaufstieg der 1. Mannschaft in die Württ. Verbandsliga.
1996
Die 1.Mannschaft startete somit 3 Jahre nach dem Abstieg wieder eine Klasse höher.
1997 geht eine Ära zu Ende. Robert Lorch stellt nach fast 30-jähriger Tätigkeit als Abteilungsvorstand sein Amt zur Verfügung. Als Nachfolger wurde der frühere Mannschaftstrainer Manfred Schmidt gewonnen. Robert Lorch ist seit 1987 Rechtsausschußvorsitzender des Bezirks Stuttgart und seit Februar 1999 als Rechtsausschußvorsitzender des Württembergischen Ringerverbands tätig.
1997 Die Kampfgemeinschaft findet sich nach Saisonschluß auf Platz 6 wieder. Erst im letztem Kampf gegen den TSV Benningen wurde der Abstieg verhindert.
1998 Verbandsliga Platz 7
1999 Es vollzieht sich ein neuer Generationenwechsel. Siegfried Bast, Andreas und Stephan Lorch, sowie Volker Fischer machen Platz für die aufstrebenden Jugendlichen. In der I. Mannschaft der KG stehen für den TSV nun jüngere Ringern wie, Alexander Zaiss, Daniel Gleich, Dirk Wenzl und Timo Schulz auf der Matte. Diese Jugendlichen hielten in den letzten Jahren auf Turnieren die Fahne des TSV hoch und erkämpften sich mehrere Bezirks- und württ. Meisterschaften. Alexander Zaiss, Timo Schulz und Dirk Wenzl qualifizierten sich zudem regelmäßig für die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften und wurden bei den Hauptversammlungen des TSV Münster für diese sportlichen Leistungen geehrt.
2000 Der TB Cannstatt löst aus den für den TSV unerklärlichen Gründen die erfolgreiche Kampfgemeinschaft auf. Der TSV steht vor der Entscheidung keine
Mannschaft an den Start zu stellen. Glücklicherweise wurde mit dem VFL Kaltental ein neuer Partner gefunden. Die KG Münster/Kaltental startet in der Landesliga, geht aber schweren Zeiten entgegen. Nach Abschluss der Saison 2000 steht die KG Münster/Kaltental ohne Sieg da und verabschiedet sich in die Bezirksliga.
2001 Die Talsohle scheint durchschritten. Die KG Münster/Kaltental platziert sich nach anfänglichen Schwierigkeiten und einem fulminanten Schlussspurt mit 8 Siegen in Folge (wann gab´s sowas zuletzt?) auf einem sehr guten 4. Tabellenplatz. Nur einen Punkt hinter dem Tabellendritten. Beim Lokalderby gegen den TB Cannstatt gelang es sogar, in Cannstatt ein Unentschieden zu erkämpfen. Die KG Münster/Kaltental lag hier bis zur Pause mit 14,5 - 0 fast uneinholbar vorne.
2002 Die KG Münster/Kaltental konnte sich mit Rückkehrer Carsten Saft, Markus Fehrle und Andreas Krannich erfolgreich verstärken. Demgegenüber stand leider der Weggang von Timo Schulz. Mit diesen Neuzugängen war der Wiederaufstieg in die Landesliga das sportliche Ziel der Kampfgemeinschaft. Anfangs war die KG auf zielstrebig auf Erfolgskurs. Lediglich der "Ausrutscher" gegen TSV Musberg II trübte die ersten paar Kämpfe. Dann folgte jedoch noch die vermeidbare Niederlage gegen Rommelshausen in Münster. Trotzdem wurde die Herbstmeisterschaft souverän errungen. Im entscheidenden Kampf gegen Mitfavoriten Kirchheim/Köngen verletzte sich Andreas Krannich im letzten Kampf des Abends so schwer am Knie, dass er verletzt aufgeben musste. damit war trotz des fulminanten Siegs von Oldie Siegfried Bast der Traum vom Aufstieg dahin. Kirchheim/Köngen wurde Meister, die KG Münster/Kaltental knapp dahinter Zweiter.
2003  Eric Vogt erkämpfte sich einen 6. Platz bei den Deutschen C-Jugendmeisterschaften. Es musste der Abgang von Faton Ternava verkraftet werden. Dieser wurde aber durch die Rückkehrer Arno Sachs und Zeki Solmaz mehr als ersetzt. Die Jugendarbeit trägt Früchte. Mit Axel Berli und Robin Bast können erstmals seit langem wieder eigene Jugendliche in der Mannschaft eingesetzt werden. Vor allem Axel Berli schlägt sich in seinem ersten Jahr bravourös. Die Saison gipfelt beim 24-3,5 Kantersieg gegen den Erzrivalen KV95 Stuttgart. Wieder wurde die Saison als Vizemeister, dieses mal hinter Holzgerlingen abgeschlossen.
2004 Eric Vogt wird 3. Deutscher C-Jugendmeister. Erstmals seit Jahren geht eine zweite Mannschaft an den Start. Die KG startet stark verjüngt. Ziel ist der 4te Tabellenplatz. Mit den Jugendlichen Eric Vogt, Johannes Kaufmann, Axel Berli, Robin Bast, Julien Späth und Strato Macris baut die Mannschaftsführung vollkommen auf den Nachwuchs. Der KV95 Stuttgart wird auf der eigenen Matte von derselben gefegt. Höhepunkt der Saison die beiden Kämpfe gegen den Lokalrivalen TB Cannstatt die ohne Siegchance waren. Im letzten Kampf der Saison kommt es dann zu einem echten Finale zwischen dem Tabellenführer Musberg II und der KG. Der Sieger aus diesem Duell ist berechtigt an den Aufstiegskämpfen zur Landesliga teilzunehmen. Musberg mit Ringern aus der Oberliga verstärkt, lässt der KG keine Chance und siegt deutlich. Die KG rutscht durch diese Niederlage vom 2. Platz auf den 4. Platz ab. Die zweite Mannschaft verstärkt durch viele alte Hasen, z.B. der 50-jährige Wolfgang Deffner und Siegfried Bast schlägt sich wacker und belegt am Ende Platz 5.
2005
Wieder starten wir mit 2 Mannschaften. Die Jugendlichen Julien Späth und Tasso Macris werden erstmals eingesetzt und lösen die Ihnen gestellten Aufgaben mit Bravour. Gegen die Wertung des Kampfes gegen Musberg II legen wir erfolgreich Protest ein. Die erste Mannschaft wird Tabellendritter. Die zweite Mannschaft belegt am Ende den vierten Platz. Gegen den KV95 ist dieses Jahr kein Kraut gewachsen. Diese machen den Durchmarsch und steigen verdienterweise auf. Als Absteiger steht zwei Wochen vor Ende der Saison der Lokalrivale TB Cannstatt fest.
2006
Die Mannschaften werden wieder einmal verjüngt. Uwe Deffner vom VFL Kaltental beendet seine Karriere. Dogan Alkan wechselt vom TB Cannstatt zum TSV Münster, ist aber erst im letzten Kampf der Saison startberechtigt. Der Saisonauftakt beginnt im neuen Sport- und Kulturzentrum mit einer Niederlage gegen den TSV Musberg. Erst im vorletzten Kampf der Vorrunde kann der erste Punkt eingefahren werden. Chris Mönch und Alex Macris geben ihr Debüt in den aktiven Mannschaften.In der Rückrunde erweist sich die erste Mannschaft als Favoritenschreck und kann gegen Tabellenführer KVA Remseck gewinnen. Die Mannschaftsführung glaubt an die Jugendlichen und wird mit einem 6. Tabellenplatz belohnt. Die Jungs haben den Klassenerhalt somit ohne die Mithilfe von älteren Athleten geschafft. Gratulation. Die zweite Mannschaft beendet die Saison auf Platz 7.
2007

2008
Die junge Manschaft der KG muss den Abgang von Aushängeschild Eric Vogt zum TSV Ehningen verkraften. Als Neuzugang steht in der Klasse bis 55kg Oskar Benzenhöfer aus der eigenen Jugnd zur Verfügung. Weiterhin stehen Daniel Gleich und Axel Berli berufsbedingt nur sporadisch zur Verfügung. So kam es wie es kommen musste. Die Mannschaft schafft es nicht sich unter den ersten 6. zu platzieren und muss mit 14 erzieleten Siegpunkten den schweren Gang in die Bezirksklasse antreten.

 

1979-2008 Für den TSV standen folgende Ringer in der I. Mannschaft auf der Matte. In alphabetischer Reihenfolge:
Dogan Alkan, Siegfried Bast, Wolfgang Bast, Robin Bast, Oskar Benzenhöfer, Axel Berli, Franz u. Johannes Buckmaier, Michael Bulgrin, Achim Ebert, Halit Ergen, Stefan Esswein, Volker Fischer, Charalampos u. Kiriakos Giamagakis, Daniel Gleich, Georges Grivas, Bülent Gül, Clemens u. Frank Hamscher, Walter Hahn, Markus Hess, Detlef u. Jörg Hoffmann, Ahmad Kargar, Dieter Kaufmann, Stephan Kalmbach, Ekrem Kirtoklu, Michael Koch, Willi Lemke, Andreas u. Stephan Lorch, Tasso Macris, Alex Macris, Werner Martin, Horst Mayer, Andreas u. Julius Mönch, Chris Mönch, Gino Mornhinweg, Tekin Morcicek, Berthold Oswald, Jörg Persike, Peter Pohl, Harald Richt, Achim u. Arno Sachs, Carsten Saft, Hans-Peter Sauer, Harald u. Ralf Sauter, Bernd u. Thomas u. Uwe Schilling, Timo Schulz, Bernd Siegle, Thomas Schlesiger, Manfred Schmidt, Steffen Schmidt, Rolf Schneider, Zeki Solmaz, Julien und Pascal Späth, Armin Stoll, Faton Ternava, Eric Vogt, Dirk Wenzl, Alexander Zaiß, Hansi Zimmermann.

Viele dieser Ringer konnten sich bei Bezirks- und württ. Meisterschaften der Jugend und Junioren, sowie auf sonstigen Schüler- und Jugendturnieren den Meistertitel erkämpfen oder im Vorderfeld plazieren. Alle Einzeltitel aufzuzählen würde den Rahmen dieser Chronik sprengen.

 

DAS GEWICHTHEBEN, DER KUNSTKRAFTSPORT SOWIE LEICHTATHLETIK UND RASENKRAFTSPORT
Diese Sportarten werden in unserer Abteilung leider nicht mehr betrieben. Die Blütezeit lag in der Gründungszeit bis in die 50er Jahre.

GEWICHTHEBEN
Willi Seltenreich
gelang es 1952 den 10-fachen Weltmeister und Olympiasieger der Gewichtheber John Davis (USA) im Vereinsheim des TSV an den Start zu bringen und mit Theo Aaldering einen Wettkampf auszutragen.
Schon im Jahre 1920 konnte der damalige Weltmeister Karl Swoboda in Münster bei einem Wettkampf bewundert werden.

LEICHTATHLETIK
Diese Sportart wurde zu Zeiten der "Olympia" wie auch das Tauziehen und die sportliche Betätigung mit Rundgewichten betrieben. An Karl Kaller, Hermann Unfried und Gotthilf Mayer sei hiermit erinnert, ebenso an Karl Wied, Karl Fazler, Karl Kraus, Hans Schweizer, Fritz Reichert und Julius Eid.

RASENKRAFTSPORT
Es handelte sich hier um keine olympische Sportart, obwohl Disziplinen wie Hammerwerfen, Gewichtheben und Steinstoßen dazugehörten. Karl und Gustav Zimmermann, Heinrich und Julius Kaufmann, Alfred Herrmann und Albert Raff waren die Stützen der Mannschaft. Alfred Herrmann wurde im Steinstoßen mit 10,90 Meter Deutscher Rekordhalter im Federgewicht.

KUNSTKRAFTSPORT
Wilhelm Wied gründete diese Gruppe. In den 50er Jahren konnte Rudi Bolay mit seinen Söhnen Bernd und Udo unter dem Namen "Bernd und Partner" die Deutsche Meisterschaft erringen. Dies gelang im Jahre 1959 ebenfalls mit Ewald Schöttke als Untermann. Bernd und Udo Bolay wurden als "Obermänner" von Weltklasse in der Artistik bezeichnet. Auch als Berufssportler wurden sie weltbekannt und in internationalen Shows bewundert.

ABTEILUNGSVORSTÄNDE UND FUNKTIONÄRE
Seit der Gründung im Jahre 1905 bis zum Jahre 1956 waren folgende Abteilungsleiter und Funktionäre für den Ringkampfsport in Münster verantwortlich: Wilhelm Wied mit seinen Gründungsmitgliedern sowie folgende Abteilungsvorstände und Funktionäre in alphabetischer Reihenfolge: Erich Baitinger, Karl und Richard Bramm, Willi Braun, Fritz Ebert, Adolf Fazler, Erwin Haag, Walter Jüngling, Wilhelm Kircher, Adolf Läpple, Christian Lauster sen., Christian Lauster jun., Rudolf Lauster, Erich Ruf, Willi Seltenreich, Eugen Steiner, Friedrich Wolf und Gustav Wörz.

Schlusswort

Wir haben versucht die Chronik des Athletiksports in Münster darzustellen und zu würdigen. Sicherlich wurde das eine oder andere Ereignis, an welchem gerade Sie verehrter Sportsfreund, beteiligt waren, vergessen oder standen hierüber keine Unterlagen zur Verfügung. Daher bitten wir zu verzeihen wenn diese Chronik aus Ihrer Sicht nur unvollständig ist.

 

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Sportnachrichten

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Aktuelle Nachrichten der 1. Fussball - Bundesliga

05.09.2010, 14:41 - Frankfurt schreibt rote Zahlen
Eintracht Frankfurt rutscht in dieser Saison tiefer in die roten Zahlen als geplant. "Wir haben uns in diesem Jahr wirklich weit aus dem Fenster gelehnt und werden in dieser Saison wahrscheinlich einen Verlust von drei bis fünf Millionen Euro machen", sagte der Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen in der Sendung Doppelpass. Ende Juli hatte Finanzvorstand Thomas Pröckl noch von einem Verlust von zwei Millionen Euro gesprochen - bei einem um zwei Millionen Euro auf 28 Millionen aufgestockten Lizenzspieler-Etat. Die Hessen hatten sich unter anderem mit den Griechen Theofanis Gekas von Hertha BSC (1 Million Euro) und Georgios Tzavellas vom griechischen Erstligisten Panionios Athen (1,2) verstärkt sowie den zuvor ausgeliehenen Angreifer Halil Altintop von Schalke 04 verpflichtet.

04.09.2010, 17:32 - Beasley trifft erstmals für Hannover
Ohne Probleme hat Hannover 96 ein Testspiel gegen den tschechischen Erstligisten Mlada Boleslav mit 3:0 (1:0) gewonnen. 96-Zugang DaMarcus Beasley (17.) erzielte dabei in Immensen bei Hannover sein erstes Tor für den Bundesligisten. Außerdem trafen Didier Ya Konan (47.) und Valdet Rama (69.) vor 1200 Zuschauern. Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus zeigte gleich zwei Gäste-Spielern die Gelb-Rote Karte.

03.09.2010, 16:53 - Leverkusen besiegt Schalke deutlich
In einem Testspiel, in dem Simon Rolfes sein Comeback gab, hat Bayer Leverkusen Schalke 04 in Wuppertal deutlich mit 4:0 besiegt. Die Treffer für das Team von Trainer Jupp Heynckes erzielten Nicolai Jörgensen (7. Minute), Rolfes (29.), Patrick Helmes (53. und 89.). Der Bayer-Sieg war auch in dieser Höhe verdient. Schalke zeigte in der Defensive große Schwächen.


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Aktuelle Nachrichten vom Handball

06.09.2010, 16:31 - DHB auf Konfrontationskurs mit der NADA
Im Konflikt um manipulierte Doping-Proben kritisiert der Deutsche Handballbund zu hohe Kosten für Tests bei der von der Nationalen Anti-Doping-Agentur beauftragten Firma PWC. "Eine Spiel-Kontrolle, die den Verband jetzt rund 120 Euro kostet, wäre im NADA-System mit einem vierstelligen Betrag zu honorieren. In diesem System hätten wir zudem noch weniger Einfluss und Einblick in die Tätigkeit der Kontrolleure, als wir sie bis Januar hatten" erklärte der DHB-Vizepräsident Heinz Winden in der Handballwoche. Die NADA konterte die Angriffe umgehend. "Was den Preis der Kontrollen angeht, vergleicht Herr Winden Äpfel mit Birnen", sagte NADA-Pressesprecher Berthold Mertes.

06.09.2010, 11:22 - Füchse drei Monate ohne Kubisztal
Unmittelbar nach der erfolgreichen Heimpremiere in der Handball-Bundesliga hat die Füchse Berlin die erste Hiobsbotschaft der Saison erreicht. Rückraumspieler Michal Kubisztal muss sich wegen eines Bandscheibenvorfalls einer Operation unterziehen und fällt vermutlich drei Monate aus. "Kubisztal hat wieder Probleme mit seinem Rücken, erst nach der Operation am Dienstag sehen wir weiter", sagte der isländische Trainer Dagur Sigurdsson zurückhaltend. Einen Ersatz für den Polen will der Club aber nicht verpflichten.

05.09.2010, 19:31 - Die Löwen stehen in der Königsklasse
Die Rhein-Neckar Löwen haben zum dritten Mal die Handball Champions League erreicht. Der badische Bundesligist sicherte sich mit einem 33:26 (15:9)-Sieg gegen Ademar Leon beim Qualifikationsturnier in der Karlsruher Europahalle die Wildcard für die Hauptrunde. Bereits an den beiden Tagen zuvor hatte die Mannschaft von Trainer Ola Lindgren mit Erfolgen über RK Gorenje Velenje und Bjerringbro-Silkeborg die Grundlage für den Turniersieg in der Gruppe W gelegt. Die Löwen treffen nun zwischen dem 22. und 26 September in der Gruppe A zu Hause auf den FC Barcelona.


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Aktuelle Nachrichten aus verschiedenen Sportarten

07.09.2010, 14:38 - Rückenwind für Olympia-Gegner
Nach dem Rücktritt von Willy Bogner sehen die Gegner der Münchner Olympia-Bewerbung das Milliardenprojekt auf der Kippe. "Das macht uns Mut. Wir hoffen, dass dieser Kelch an uns vorbeigeht", sagte "NOlympia"-Sprecher Axel Doering in Garmisch-Partenkirchen. Dennoch müssten auch weiterhin die Defizite der Bewerbung um die Winterspiele 2018 deutlich aufgezeigt werden, forderte Doering. "Diese Bewerbung ist eine Pannen-Bewerbung. Diese Veranstaltung ist in Zeiten des Klimawandels die falsche für unser Gebirgstal."

06.09.2010, 15:53 - Konzentration aller Kräfte im Anti-Doping-Kampf
Die Nationale Anti-Doping-Agentur (NADA) übernimmt künftig die Gutachterrolle im Rahmen des Nationalen Dopingpräventionsplanes (NDPP). Dies war der Kernpunkt des dritten Runden Tisches Dopingprävention am Montag in Köln. Vorrangiges Ziel des Präventivplanes, der 2009 auf Initiative des Bundesinnenministeriums und der Länder ins Leben gerufen wurde, ist die deutschlandweite Konzentration aller Kräfte im Anti-Doping-Kampf. Hierzu zählen neben der NADA, die künftig als NDPP-Geschäftsstelle fungiert, die Organisationen des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und die deutschen Hochschulen.

06.09.2010, 13:11 - Harte Kritik an NADA-Chef
Im Streit um manipulierte Doping-Proben hat der Vizepräsident des Deutschen Handballbundes (DHB), Heinz Winden, den NADA-Vorstandsvorsitzenden Armin Baumert scharf kritisiert. Es sei merkwürdig, wenn für den Chef der Nationalen-Anti-Doping-Agentur (NADA) die Straftat einer Angestellten einer unabhängigen Dritt-Firma der schlimmste Fall sei und nicht ein gedopter Athlet, sagte Winden der Handballwoche.


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